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Spreewaldmarathon


Vom 17.-19.4. war wieder Gurkenzeit. Neben über 10.000 weiteren Sportlern waren auch ca. 20 Aktive unseres Sportvereins in den Spreewald gereist. Während am Freitag abend die letzten von uns anreisten, hatten einige andere sich im Tagesverlauf schon die ersten Gurken erpaddelt. Denn wer mochte, konnte an diesem Wochenende einen Triathlon absolvieren: Freitag paddeln, Samstag radeln, Sonntag laufen.
Am Freitag abend machten wir es uns mal wieder im La Casa in Lübben gemütlich, wo wir schon den ersten frischen Spargel testen konnten.


Um 7.30 Uhr am nächsten Morgen begaben sich die Radfahrer der 200 KM Strecke an den Start. Manch einer war jetzt froh sich für eine kürzere Strecke und damit auch späteren Start entschieden zu haben, denn das Thermometer zeigte gerade mal 3 Grad an. Da waren Wintersachen angesagt.
Auch ich hatte mich für die 150KM entschieden und konnte daher mit dem Losfahren noch ein wenig warten. Tatsächlich kam auch bald die Sonne raus und wir rollten von der Schlossinsel. Ein wenig wärmer war es auch schon, aber irgendwas ist ja immer...in diesem Fall Wind! Und der wehte sogar recht kräftig von vorn. Naja, irgendwann kam er dann auch mal von hinten, wir fuhren ja schließlich einen Rundkurs.
Die Tour war mal wieder perfekt organisiert. An den Verpflegungsstellen, die reichhaltigen Buffets gleichen, wurden keine Mühen gescheut, um hungrigen Radler den nötigen Treibstoff zu bringen. Die frischen Plinsen in Straupitz erfreuten sich so großer Beleibtheit, dass dafür teilweise lange Wartezeiten eingeplant werden mußten.
Über größtenteils verkehrsarme Nebenstraßen ging es so einmal durch den Spreewald und im Ziel konnten alle ihre Gurke in Empfang nehmen. Diese gab es je nach Streckenlänge in klassischem Grün oder mit Bronze-, Silber- oder Goldspitze.
Von 45km über 70,110,150 bis 200KM waren wir auf allen Strecken vertreten. Insgesamt sind wir an dem Tag, wenn ich mich nicht verzählt habe, über 3000 KM gefahren.
Leider war es nachmittags schon wieder recht kühl, so dass sich niemand lange im Zielbereich aufhielt und das gemeinsame Zielbier daher ausfiel.
Das wurde aber am Abend bei deftigem Essen nachgeholt.
Während wir "Nur-Radfahrer" dann schon wieder in den Ruhemodus schalteten, hatten die Läufer unter uns ja am Sonntag noch den dritten Teil ihres Triathlons zu absolvieren: Laufen bzw. Walken. Auch das haben alle gut gemeistert und sind Gurkenbehangen wieder nach Hause gefahren.
Jetzt gehört der Spreewald erstmal wieder den Kahnfahrern, aber im nächsten Jahr zum 14. Spreewaldmarathon sind wir wieder da zum Paddeln, Radeln, Laufen!
(19.04.2015, Katrin Brunk)