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Tour d'Allee - Rund um den Jasmunder Bodden


Abradeln Teil 1: Schon morgens beim Aufstehen ließen die Geräusche nichts Gutes erahnen. Naja, wenigstens kein Regen und das bisschen "Wind" werden wir wohl verkraften. Kneifen gibt's nicht, also auf nach Binz.
Tatsächlich waren wir dann auch zahlreich vertreten, durften uns unsere Startnummern sogar aussuchen und machten uns langsam startbereit - das Anziehen dauert ja für gewöhnlich eine ganze Weile. Zur Beschleunigung dieses Vorgangs hat Hartmut einen Teil seiner Sachen vorsichtshalber beschriftet!


Der Start erfolgte dann ab 9.15 Uhr in verschiedenen Gruppen (schnell, schneller, am schnellsten). Wir hatten uns alle für die 100 KM entschieden. Es ging recht entspannt und windgeschützt Richtung Prora los, immer ein Polizeifahrzeug vorweg. Auch gegen den dann folgenden Rückenwind hatten wir gar nichts einzuwenden. Aber natürlich kam der Wind dann auch bald von vorn und sprengte die Gruppe. Trotz großer Bemühungen schafften Bärbel und ich es nicht, den Anschluss wieder zu finden. Die Angst vor dem Bobbiner Berg im Nacken und die Aussicht, dass der Wind nicht weniger werden würde, veranlasste uns an der nächsten Streckenteilung auf die 75 KM Strecke abzubiegen. Nach der Hälfte der Strecke erwartete uns dann ein tolles Kuchenbuffett mit netten Leuten und einem Feuerchen, falls uns kalt werden würde. Auf der langen Strecke ist diese Pause direkt an der Wittower Fähre, wo es wohl gerade an diesem Tag sehr kalt und stürmisch gewesen sein wird. Also freuten wir uns umso mehr über unser warmes Plätzchen. Da wir beide bisher nur die lange Strecke kannten, mußten wir orientierungslos erst einmal nachfragen, wo wir überhaupt sind. Den Rückweg fanden wir dann, trotz Umleitung, dank der guten Ausschilderung problemlos.
Wieder in Binz angekommen waren wir froh auf die kürzere Strecke abgebogen zu sein. Der Wind hatte uns doch ziemlich zugesetzt.
Die schnelle Gruppe (mit Robert und co.) war natürlich schon seit einer Weile im Ziel, die Truppe, mit der wir gestartet sind, zum Glück noch nicht. Nach und nach kamen dann auch alle anderen an und hatten sich ihr Zielbier mehr als verdient.
Die erste der beiden Saisonabschlusstouren geht damit zu Ende. Wie immer, war es eine schöne Veranstaltung auf der herbstlichen Insel Rügen.
(12.10.2013, Katrin Brunk)