Herzlich Willkommen bei der Sektion Radsport

2. Einzelzeitfahren der Radsportgruppe des SV HANSE-Klinikum e.V.


Am 23.Juni war es wieder soweit, der Wanderpokal der Radsportgruppe sollte zum zweiten Mal seinen neuen Besitzer finden. Nachdem im letzten Jahr das Feedback zur ersten Austragung rundum positiv ausfiel, wurden auch in diesem Jahr derselbe Modus und die gleiche Strecke gewählt.

Die Strecke verlief wieder über 16,5 Km, vom Start in Rambin (auf der Brücke), nach Rothenkirchen, am Kubitzer Bodden entlang bis Dreschwitz und zurück. In Rothenkirchen ging es dann aber an den Stallanlagen rechts ab, durch die Wiesen nach Rambin auf die Brücke. Der Streckenverlauf, als auch die Gefahrenstellen, wurden farblich markiert.
Mit Bangen wurde wieder der Wetterbericht verfolgt, unbeständiges Wetter und Wind wurden auf der Wetter-App bereits seit Tagen angezeigt, aber außer dem Wind der wieder alles gab, war uns der Wettergott holt. Allen war spätestens am Start klar, dass diese Runde jedem Einzelnen alle „Körner“ abverlangen wird.
Nachdem von den 15 gemeldeten Teilnehmern 12 am Start erschienen sind, wurden alle Teilnehmer über die Gefahren und das sportliche Verhalten auf der Strecke durch den Sektionsleiter Gert hingewiesen. Punkt 10:00 Uhr erfolgte dann der Start mit Anfeuerungsrufen im Abstand von vier Minuten, entsprechend der Starterliste. Zwischenzeitlich konnten die Glykogen-Reserven durch mitgebrachten Kuchen aufgefüllt werden. Ob der Kuchenverzehr vor der Fahrt nun zum Vorteil, oder Nachteil sein sollte wurde nie geklärt ;-). Jan Dabel, Vorjahressieger und derzeit Besitzer des Wanderpokals, hatte bereits seine 7000 Trainingskilometer absolviert, nun stellte sich die Frage: Kann ihm Jemand den Pokal streitig machen?
Ausgehend von den gefahrenen Zeiten des letzten Jahres, versuchen natürlich alle Aktiven ihr Bestes zu geben, um die Zeiten zu halten oder zu verbessern. Da der Wind aber stetig böig aus südwestlicher Richtung wehte, war die Rückfahrt zum Ziel alles andere als ein Vergnügen, nämlich sehr kräftezehrend und zeitraubend. Bei einigen Fahrern zeigte sich aber am Ende, dass sich Ihr intensives Training gelohnt hat, denn trotz der widrigen Wetterbedingungen verbesserten sie Ihre Zeiten zum Vorjahr.
Um 12:00 Uhr waren dann auch alle Teilnehmer unfallfrei im Ziel angelangt. Nun stellte sich die Frage, wer ist wie schnell gefahren und welchen Platz hat er belegt. Das sollte aber noch ein Geheimnis bleiben, denn um 17:00 Uhr sollte die Siegerehrung im Atelier von Wolf stattfinden und das Geheimnis in geselliger Runde gelüftet werden.
Die Ergebnisliste mußte von den Zeitnehmerinnen, Martina und Katrin auf das heftigste verteidigt werden, dabei waren alle Mittel recht ;-) .
Die Spannung wurde dann am Nachmittag bei einem kleinen Buffet von Fleischer Zahlmann gelüftet. Getränke wurden organisiert und Kuchen sowie Obst privat mitgebracht, dafür nochmals herzlichen Dank. Elke hatte wieder ihre Kamera an den richtigen Stellen postiert und hat von jedem Fahrer Aufnahmen gemacht. Die Bilder wurden von Elke in Windeseile für die Dia-Show vorbereitet und wurden mittels Beamer zur Einstimmung auf den Abend als Endlosschleife präsentiert. Jeder Teilnehmer erhielt eine Urkunde mit seiner Fahrzeit und seiner Platzierung, die ersten drei Finnischer erhielten zusätzlich eine Medaille, der Sieger erhielt zusätzlich den Wanderpokal.


Gert und Katrin nahmen die Ehrung vor, mit dem 12.Platz beginnend, stieg natürlich die Anspannung bei den Teilnehmern. Hier nun die drei Erstplatzierten:


  1. . Platz und somit zum zweiten Mal Gewinner des Wanderpokals, Jan Dabel / 27:46 Min

  2. . Platz für Fred Kowalk / 28:34 Min

  3. . Platz für Roland Kinow / 30:08 Min



Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch, es sollte nun Motivation genug sein, im nächsten Jahr wieder anzutreten.
Alle Teilnehmer hatten riesigen Spaß, die Platzierung war nicht das Entscheidende, sondern der Spaß in der Gruppe sowie die Überprüfung des persönlichen Leistungsstandes. Bei einigen Fahrern steckten ja auch noch die 300 Km Vätternrundan vom letzten Wochenende in den Beinen. Alle waren sich einig, im nächsten Jahr geht es wieder auf die Strecke. Dann aber zu einem späteren Zeitpunkt, da derzeit die Erntefahrzeuge das Geschehen zu sehr beeinflussen.
Die Idee von Peter, die Teilnehmerzahl im nächsten Jahr zu steigern, indem die Veranstaltung Vereinsintern ausgeschrieben wird, wurde gerne aufgegriffen. Im weiteren Verlauf des Nachmittags wurde noch viel gefachsimpelt und geplant. An dieser Stelle möchte ich insbesondere den Helfern für die großartige Unterstützung meinen Dank aussprechen: An Gerd R.; Martina H.; Katrin B.; Werner S.; Elke M. und Wolf T..
(23.07.2018, Gert Friedel)